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Böker Messer-Manufaktur Solingen
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Böker Rasiermesser 6/8" Schwarzgold 24 Karat vergoldet

Böker Rasiermesser 6/8 Schwarzgold 24 Karat vergoldet
Böker Rasiermesser 6/8 Schwarzgold 24 Karat vergoldet
Böker Rasiermesser 6/8 Schwarzgold 24 Karat vergoldet
Böker Rasiermesser 6/8 Schwarzgold 24 Karat vergoldet

Produktbeschreibung

Klingenmaterial: Kohlenstoffstahl
Griffmaterial: Mooreichenholz
Kopfform: Gradkopf
Klingenbreite: 6/8
Verarbeitung: 24 Karat Gold mit Ruthenium-Beschichtung
Farbe: Schwarz

Mit dem eleganten Rasiermesser Schwarzgold mit schwarzer Ruthenium-Beschichtung auf dem Untergrund einer vollständigen 24-karätigen Vergoldung möchte die Rasiermesser Manufaktur Böker in Solingen an die außergewöhnliche Rennstute Schwarzgold erinnern.

Schwarzgold erblickte im Jahre 1937 auf dem Gestüt Schlenderhahn als Tochter des Deckhengstes Alchimist und der Zuchtstute Schwarzliesel die Welt. Schwarzgold war in jeder Hinsicht ein Ausnahmepferd. Von ihren zeitgenössischen Sportliebhabern wurde das Englische Vollblut als Galoppmaschine, Wunderstute und Überpferd bezeichnet. Den Preis der Diana gewann sie 1940 mit 6 Längen, das deutsche Derby im selben Jahr sogar mit sagenhaften 10 Längen Vorsprung. Das klassische Kissaszony-Rennen wurde im Folgejahr nach ihr benannt.

Trotz dieser souveränen und ungekannten Überlegenheit geht man davon aus, dass Schwarzgold niemals voll ausgeritten wurde, also tatsächlich immer unter ihren tatsächlichen Möglichkeiten galoppierte. Der Grund hierfür und ein weiteres Faszinosum, das die Legende begründete, war der schwierige Charakter der Stute. Ihr Trainer Georg Arnull verbot jeglichen sonst üblichen Einsatz der Peitsche beim Training sowie beim Rennen. Alles, was Schwarzgold lief, tat sie also freiwillig. Hinzu kam, dass Schwarzgold nur auf Sand eingesetzt werden konnte, da Sie auf Rasen unmöglich zu kontrollieren war.

Über allen Siegen von Schwarzgold schwebte der Schatten des NS-Regimes. Waldemar von Oppenheim, der Besitzer des Gestütes Schlenderhahn und damit der Besitzer von Schwarzgold wurde kurz nach den Siegen zwangsenteignet. Eine internationale Karriere von Schwarzgold war damit vereitelt. Als Zuchtstute brachte Schwarzgold zwei Fohlen zur Welt. Eines dieser beiden Fohlen - Schwarzblaurot - setzte die Schwarzgold-Linie fort, in der sich bis heute noch zahlreiche Siegerpferde finden.

Um der Eleganz und Souveränität der Stute in dem ihr gewidmeten Messer kompromisslos gerecht zu werden, hat sich Böker einiges überlegt und kam schließlich zu der Lösung, die extrahohl und mit Wall geschliffene Klinge im ersten Schritt vollständig mit 24-karätigem Gold zu beschichten. Nur auf diesem Untergrund haftet die im Negativ-Verfahren aufgetragene Ruthenium-Beschichtung optimal und erhält ihren unvergleichlichen anthrazitfarbenen und dabei seidigen Glanz. Ruthenium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ru und der Ordnungszahl 44. Es ist ein ausgesprochen hartes Platinmetall, das nur in sehr geringem Maße verwendet wird. Es kongruiert daher mit dem Ausnahmecharakter der Namensgeberin des Rasiermessers. Ebenso konsequent edel ist das verwendete Griffmaterial. Das ausgesuchte und sprichwörtlich schwarze Mooreichenholz nimmt die reizvolle Farbkombination der Klinge auf und ist der herausragenden Qualität des gesamten Messers würdig. Inklusive Echtheitszertifikat und Präsentationsdisplay.


Produktinformation

  • Lieferzeit:
    ca. 2-4 Tage
  • Art-Nr.:
    RM-BO-140612
  • Hersteller:
    Böker Messer-Manufaktur Solingen
218,75 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Böker Messer-Manufaktur Solingen

Über Böker Messer-Manufaktur Solingen

Seit 1869 fertigt die Heinr. Böker Baumwerk GmbH mit dem bekannten Baumzeichen Messer in Solingen.

Schon im 17. Jahrhundert arbeitete die kleine Fabrik der Familie Böker im Schatten eines Kastanienbaums in Remscheid. Mit den Jahren kam der Erfolg und die Produktionspalette wurde erweitert. 1829 nahmen die Brüder Hermann und Robert Böker die Produktion von Säbeln auf. Schon früh nahm die Firma Böker die Globalisierung in den Angriff, Herrmann Böker wanderte aus und gründete in New York die H. Boker & Co, während Robert Böker nach Canada ging und eröffnete später eine Filiale in Mexico, die heute noch existiert.

Der in Deutschland verbliebene Heinrich Böker wählte dann bei der Gründung der Heinr. Böker & Co den alten Kastanienbaum als Logo.

Nach den Wirren des Krieges wurde in den 1960 Jahren die Boker USA an den Scherenhersteller Wiss & Son verkauft, der wiederum an die Cooper Industries veräußert wurde. Mit Hilfe dieses multinationalen Konzerns konnte der deutsche Zweig der Bökers seine Produktion rationalisieren.

So ist Böker weltweit und insbesondere auf dem amerikanischen Markt stark vertreten und ist heute einer der Innovationsführer für hochwertige Sport- und Sammlermesser. Bei den handgefertigten Rasiermessern verbreitere Böker sein Angebot durch die Wiedereinführung verschiedener Kopfformen, sowie Neuauflagen alter Rasieremessermodelle.
Böker Messer-Manufaktur Solingen