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Dachshaarpinsel

Haarqualitäten

Wir unterscheiden zwischen 7 Haartypen, die für die Verwendung in einem Rasierpinsel geeignet sind:

  1. Wildschweinhaar
  2. Pferdehaar
  3. synthetische Faser
  4. reines Dachshaar
  5. feines Dachshaar (vom Rücken des Dachses)
  6. feine Dachshaar Silberspitze (aus Brust und Hals des Dachses)
  7. handverlesene Dachshaar Silberspitze "STEP" (die längsten und feinsten Haare, nur vom Hals des Dachses)

 

Wie entsteht ein Dachshaarpinsel?

Eine Zurichterei liefert die Dachshaare, die sich über die Farbgebung in verschiedene Qualitäten gliedern: Zupfhaare und Stockhaare.

Die Zupfhaare werden in der Zurichterei ausgekämmt und ausgezupft. So entstehen die höchsten Qualitäten. Die dunkeleren Haare werden als Rückenhaar aussortiert, die ganz hellen als Silberspitzen. Beim fertigen Rasierpinsel sieht man die Farbunterschiede deutlich: der Rückenhaarpinsel verfügt über einen einen braunen Mittelstreifen, die Haare unterhalb dieses Streifens sind hellgrau.

Beim Silberspitzen-Pinsel tritt der braune Mittelstreifen noch deutlicher hervor und die Haare unter und über dem Streifen sind fast weiß.

Bei der Qualitätsbeurteilung spielt aber ästhetische Fragen keine Rolle. Je heller die Haare sind, desto feiner wird die Rasierseife aufgeschäumt und umso angenehmer ist die Rasur.

Haare, die sich in der Zurichterei nicht auszupfen lassen, werden geschnitten, diese Qualität nennt sich Stock. Die Haare sind grau, ohne erkennbaren Mittelstreifen.